ÜBER DEN VEREIN

Luther-Fahrt nach Torgau

16. September · 8–19 Uhr

Treffpunkt: Kreuzkirche

Für die Mitglieder des Kreuz-Kirche-Musik e.V.

Luther-Fahrt nach Torgau

Fahrt nach Torgau zum Luther-Jubiläumsjahr

  • 8 Uhr Abfahrt in Chemnitz/Kreuzkirche
  • 10.15 Uhr Ankunft auf dem Torgauer Markt (kurzes Sammeln, Toilettengang möglich etc.)
  • 10.30 Uhr Führung durch Stadt, Schloss und beide bedeutenden Kirchen (Schloss- und Stadtkirche) mit jeweils 15 Mintuten Orgelvorführung
  • 13 Uhr Gelegenheit zum individuellen Mittagessen
  • anschließend individuell Besuch der Luther-Ausstellung und/oder des Johann-Walter-Museums möglich
  • 16 Uhr gemeinsames Kaffeetrinken im Schloßcafé
  • 17 Uhr Rückfahrt nach Chemnitz

Für Vereinsmitglieder ist die Veranstaltung kostenfrei! Nur persönlicher Verzehr muss bezahlt werden.
Nicht-Mitglieder 20,– Euro auf Anfrage!
Anmeldung bei Ullrich M. Rasche per E-Mail.

 

Kreuz-Kirche-Musik e.V.

Informationen

Vorstand & Satzung

Vereinsvorstand

Vorsitzender:
Ullrich Michael Rasche
Stellvertretender Vorsitzender:
Steffen Walther (Kantor)
Kassenwartin:
Kathrin Schaarschmidt

Eva Fichte
Ekkehard Hering
Carsten Rast (Pfarrer)
Konrad Gatz

Die vollständige Satzung

Kreuz-Kirche-Musik e.V.

Der Verein sucht seine Mitglieder im Kreis von musikinteressierten Menschen, die die entsprechenden Angebote der Kreuzkirche Chemnitz gern nutzen und bereit sind, duch Mitgliedsbeiträge und/oder Mitarbeit zu helfen, dass musikalische Angebote auch weiterhin in bester Qualität und gleichem Umfang zu moderaten Preisen angeboten werden können.

§1 – Zweck des Vereins (Satzung)

Zweck des Vereins Kreuz-Kirche-Musik ist die Förderung von Musik und kulturellen Projekten in der und durch die Kreuzkirche in Chemnitz im Rahmen der Möglichkeiten des Vereins, insbesondere die Förderung

  • der Aufführung von Werken großer Meister der Vergangenheit und Gegenwart,
  • experimenteller Projekte auch in Verbindung mit anderen Genres,
  • der Wechselwirkung zwischen Musik und Raum,
  • der Optimierung der akustischen und räumlichen Bedingungen in der Kreuzkirche zur Durchführung dieser Projekte,
  • des Nachwuchses für die Chöre und die Instrumentalgruppen der Evangelisch-Lutherischen Kirchgemeinde St. Pauli-Kreuz in Chemnitz.

Die Unterstützung konzentriert sich damit auf die Konzerte von Chor, Kammerchor, Kurrende, Posaunenchor und auf die räumlichen Bedingungen der Kirchenmusik.

Die Mitglieder und insbesondere der Vorstand arbeiten ehrenamtlich, d.h. es werden keinerlei Aufwendungen für die Mitglieder erstattet. Büromaterial u.ä. wird aus Mitgliedsbeiträgen finanziert.

Spenden werden zu 100% den Spendenzwecken zugeführt.

 

Spenden und Vereinsmitgliedschaft

Dokumente · Informationen

Beitrittsformular · Sponsorenbrief

KKM-Falter

Spenden und Vereinsmitgliedschaft

Um große Konzerte und musikalische Feste auch in Zeiten knapper Finanzen weiter durchführen zu können, bedarf es zunehmend persönlichen Engagements.
Der Kreuz-Kirche-Musik e.V. ist ein Förderverein und wurde 2001 gegründet, um genau diese besonderen musikalischen Unternehmungen zu ermöglichen.

Mit Ihrem Beitritt oder mit Spenden unterstützen Sie unser Anliegen. Für Ihre Beitrittserklärung oder eine Einzugsermächtigung laden Sie bitte unser Informations-Faltblatt, da hierfür Ihre Unterschrift erforderlich ist.

Zur dauerhaften Förderung unserer Projekte sprechen wir gezielt Unternehmen der Region an. Im Sommer 2016 erschien dazu ein neuer Sponsorenbrief.

Für Einzelspenden können Sie folgende Kontoverbindung nutzen:

Kreuz-Kirche-Musik e.V.
IBAN: DE53 8709 6214 0300 4590 80
BIC: GENODEF1CH1

Ebenfalls möglich ist eine Spende über PayPal.

 

Projekte des Vereins

Projekte des Vereins

Beteiligungen

  • Jährliche Unterstützung der Kirchenmusik mit 4.000,– bis 8.000,– €
  • 20 Freikarten für Hartz-4-Empfänger für alle großen Konzerte
  • Jährliche Finanzierung einer Kantate im Gottesdienst
  • Spendenaktion für eine neue Kirchendecke
  • Mitarbeit am jährlichen Programmheft der Kirchenmusik

Eigenständige Projekte

  • Kaßberg-Musiknacht (Musik von Acht bis Mitternacht) 2006, 2008, 2010, 2012, 2014 und 2016
  • Weihnachtsoratorium für Kinder (für Schüler der Klassen 3 und 4 für die Chemnitzer Grundschulen) 2011, 2013, 2015 und in Vorbereitung 2017
  • Neujahrskonzerte 2014, 2015 und 2016 – Benefizkonzert der Chemnitzer Lions für den musikalischen Nachwuchs, Fortsetzung 2017
  • Anschaffung einer Truhenorgel für die Aufführung großer Konzerte
 

Kaßberg-Musiknacht

Eigenständige Projekte

Kaßberg-Musiknacht

Zur Kaßberg-Musiknacht 2012 erschienen zwei Artikel in der Freien Presse.

Kaßberg-Musiknacht

Musik von Acht bis Mitternacht

Dieses wiederkehrende Veranstaltungsformat bietet jeweils Musik unterschiedlicher Genres von 20 Uhr bis 24 Uhr in den Räumen der Kirchgemeinde mit kulinarischer Betreuung durch Jaques' Weindepot.

 

Weihnachtsoratorium für Kinder

Eigenständige Projekte

Weihnachtsoratorium für Kinder

Weihnachtsoratorium für Kinder

Die Idee: Kinder in einem musisch oder musikalisch noch beeinflussbaren Alter, noch unverdorben und neugierig, werden in kindgerechter Weise mit der Musik alter Meister bekannt gemacht. Im vorliegenden Fall wird das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach dazu vorgeschlagen. Besonders eindrucksvolle Chöre, Orchesterstücke mit herausragenden Solo-Instrumenten, Solopartien und Rezitative werden aus dem großen Werk ausgewählt und mit erklärenden Texten – erklärend im Hinblick auf den textlichen Inhalt (Geschichte) und auf die kompositorische Umsetzung (vgl. Lehrplan Musik Klasse 3 und 4) – zu einem Querschnitt des Werkes mit einem zeitlichen Umfang von ca. 50 bis 55 Minuten verbunden. Auf diese Weise soll »Lust auf mehr«, also auf das gesamte Werk, auf andere Werke von Bach und auf andere Oratorien insgesamt geweckt werden.

In Abstimmung mit den Schulleitern, den Musiklehrern und den aktuellen Lehrplänenan den Chemnitzer Grundschulen – Stadt und Umland – wollen wir aller zwei jahre vorrangig Schüler der dritten und vierten Klassen gemeinsam mit ihren Lehrern, ebenso Schüler von Musikschulen und auch Kinder, die besonderer Förderung bedürfen, zu diesem Weihnachtsoratorium als abgestimmte Unterrichtsergänzung einladen. Der Eintritt ist für Kinder bis 12 Jahre frei, ebenfalls für eine erforderliche Begleitperson je Familie. Falls darüber hinaus andere Personen die Kinder begleitet, wird für diese ein Eintrittspreis von 5,– € erhoben. Falls Schulen einen gemeinsamen Besuch organisieren, ist der Eintritt für alle begleitenden Lehrer und Erzieher frei. Insbesondere hoffen wir hierbei auf das Engagement der Musiklehrer unserer Schulen.

Jeweils am frühen Abend, um 17 Uhr an einem Freitag im Dezember, wird das Konzert dargeboten. Musiker und Solisten sind die gleichen wie bei der kompletten Aufführung des Weihnachtsoratoriums sonst. Keinesfalls darf an der Qualität durch die Wahl zweitrangiger Musiker gespart werden, weil gerade Kinder nicht mit minderer Qualität abgespeist werden dürfen.

 

Neujahrskonzerte

Eigenständige Projekte

Neujahrskonzerte

Neujahrskonzerte

Die Idee: Die Chemnitzer Lions Clubs organisieren (seit 2014) ein Benefizkonzert zu Gunsten des Chemnitzer musikalischen Nachwuchses (z.B. Musikschule). Dieses Konzert wird zugleich vom Nachwuchs gestaltet, dem die Reinerträge auch zufließen.
Das waren 2015  1.750,– €, 2016 bereits 3.750,– €.

 

Vorgestellt: Ullrich Michael Rasche

Erschienen am 2. Mai 2016

Freie Presse

Autorin: Jana Peters
Foto: Andreas Seidel
Quelle: Freie Presse, 02.05.2016, Ausgabe Chemnitz, S. 11.

Vorgestellt: Ullrich Michael Rasche

Ex-Hoteldirektor nutzt seine Energie jetzt für Kirchenmusik

von Jana Peters, Freie Presse

Ullrich Rasche war als Geschäftsmann jahrelang unterwegs. Im Ruhestand sucht er sich neue Aufgaben und engagiert sich in der Kreuzkirche. Doch auch an der TU kennt man ihn gut.
Im nächsten Jahr steht der Bachelor-Abschluss im Fach Europäische Geschichte an. Danach möchte er noch den Master draufsetzen, da ist sich Ullrich Michael Rasche schon sicher. Doch das Studium füllt noch längst nicht all seine Zeit aus. Darum hat er jetzt den Vorsitz des Fördervereins der Kirchenmusik der Kreuzkirche übernommen.
Rasche ist kein gewöhnlicher Student, der Hörsaal, WG, Nebenjob und Party unter einen Hut bringen muss. Er ist 65 Jahre alt und damit der älteste Student der Technischen Universität Chemnitz. Mit Beginn seines Ruhestands nahm er das Studium auf, aus Interesse und weil er jetzt Zeit hat. Darum bleiben ihm auch Kapazitäten, sich noch anderweitig zu engagieren. So nahm er den Vorschlag, den Vorsitz des Fördervereins zu übernehmen, an. Er sei zwar überhaupt nicht musikalisch, gibt er zu, interessiere sich aber sehr für Musik. Außerdem ist es die Aufgabe des Vereins, der 61 Mitglieder hat, die Kirchenmusik vor allem finanziell zu unterstützen. Dafür bringt Rasche viele Kontakte in die Wirtschaft mit, die bei seiner neuen Tätigkeit helfen dürften.
Denn Rasche war Hoteldirektor, leitete Häuser in Bonn, Brüssel, Wernigerode und von 1995 bis 1999 auch das Dorint-Hotel in Chemnitz.
Danach wechselte er die Hotel-Gruppe und eröffnete 2001 das sanierte Luxushotel Kurhaus Binz. Er leitete es zweieinhalb Jahre und wechselte dann in die Selbstständigkeit. Zwölf Jahre lang beriet er Hotels bei den Themen Sanierung, Verkäufe, Betriebsübernahmen. Insgesamt 20 Jahre habe er in Hotels verbracht, hat Rasche ausgerechnet. Doch bei allem unsteten Leben sei eine Verbindung zu Chemnitz geblieben. Hier habe er sich sehr wohl gefühlt und nach 1999 seinen Wohnsitz behalten, auch wenn er nur ab und an mal da war, um seinen Möbeln Hallo zu sagen, wie er es nennt. Froh sei er darum, nun in seiner Wohnung auf dem Kaßberg auch tatsächlich zu Hause zu sein. Den letzten Ausschlag für Chemnitz habe dann der Studienplatz gegeben, den er an der TU bekam. »Ich habe keine Familie, weder Haus noch Hof, keinen Garten, zwei linke Hände und relativ viel Zeit«, sagt Rasche als Erklärung dafür, dass er das Amt im Förderverein übernimmt.
Der Verein, dem Rasche nun vorsteht, ermöglicht Konzerte und kulturelle Projekte der Gemeinde, finanziert Instrumente und organisiert auch selbst das Weihnachtsoratorium für Kinder und die Kaßberg-Musiknacht im jährlichen Wechsel. Letztere steht am Mittwoch auf dem Programm. Rasche wird selbst an der Abendkasse sitzen, verspricht er.
Sein Vorgänger, Joachim Käschel, habe als Professor an der TU vor allem aus Zeitgründen aufgehört, sagt Kantor und Organist Steffen Walther. An Ullrich Rasche schätze er vor allem dessen Begeisterungsfähigkeit und Dynamik. »Man spürt, dass da Kraft ist«, sagt er. Bewiesen habe Rasche das schon, indem er einen Facebook-Auftritt des Vereins aufbaute. Ein Jüngerer war offenbar noch nicht auf die Idee gekommen.
Rasche wäre nicht das Energiebündel, das er ist, wenn er keine Pläne hätte. Sein aktuellster: Im Sommer bekommt er ein neues Knie. »Ich möchte dann wieder Golf spielen«, sagt er zuversichtlich. Und zwar im Golfclub Gahlenz, den er selbst mit gegründet hat.